Spatenstich NMH-Neubau: Innovationszentrum mit Produktionsfläche auf 16.000m²

26.11.2014

Spatenstich NMH-Neubau: Innovationszentrum mit Produktionsfläche auf 16.000m²

Hohentengen - Neubau soll im Sommer 2015 bezugsfertig sein. NMH investiert über sieben Millionen Euro in Innovationszentrum in Hohentengen

Das schönste Industriegebäude an der B 32 zwischen Sigmaringen und Bad Saulgau soll es werden, die komplette Belegschaft schon im August 2015 einziehen. NMH-Geschäftsführer Alexander Frick hat ehrgeizige Ziele: Endlich soll sich der Anspruch der Kunden und des Unternehmens auch in der Gebäudearchitektur widerspiegeln.

Beim Spatenstich für den 7,5-Millionen-Euro-Neubau im Gewerbegebiet am Flugplatz in Hohentengen brachten am Montag alle Beteiligten ihre Freude zum Ausdruck, dass der größte Arbeitgeber der Göge seinem Standort treu bleibt. Mit insgesamt 110 Mitarbeitern stellt NMH komplexe Mess- und Prüfanlagen für die Automobilindustrie her. Bürgermeister Peter Rainer ist sich bewusst, dass andere Gemeinden das Unternehmen gern abgeworben hätten. „Wir sind im Kreis auf Unternehmer wie sie angewiesen“, sagte auch WIS-Geschäftsführer Bernhard Kräußlich.

Ist das neue Produktions- und Innovationszentrum mit Cafeteria und einer Fläche von knapp 6000 Quadratmetern fertig gestellt, können Arbeitsabläufe effektiver und effizienter gestaltet werden, so Geschäftsführer Frick. Bislang arbeiten die Mitarbeiter an drei Standorten in Hohentengen. Das Potenzial zur Erweiterung sei ausgeschöpft gewesen, das Unternehmen expandiere aber. Der Umsatz von 13 Millionen Euro werde auch 2014 erreicht werden.

Am Anfang steht die Vision

Die Vision sei deshalb ein Neubau gewesen. „Mit diesem Bau entspricht auch die Außenwirkungen den Ansprüchen“, sagt Frick. Für ihn sei das neue Gebäude auch Ausdruck der Wertschätzung der Mitarbeiter. „Zu unserem Leitbild gehört auch, dass alle gern an ihrem Arbeitsplatz hier arbeiten sollen.“ Da sei es doch passend, dass der offizielle Baubeginn auf den 45. Jahrestag der Mondlandung falle. Die sei schließlich auch erst eine Vision gewesen.

„Der Neubau und die Konzentration auf einen Standort ist richtig. Aber auch mutiger Schritt, der von vielen anderen verpasst oder aus Angst nicht angegangen wird“, findet Andreas Reisch, dessen Unternehmen die Bauleitung übernommen hat. Er habe Alexander Frick im vergangenen Jahr als jemanden erlebt, der wisse, was er tue und sich sehr für bauliche Details interessiere. „Der Kreis Sigmaringen schaut oft neidisch nach Biberach, Ravensburg oder zum Bodensee, da ist es wichtig, dass es jemanden wie Sie hier gibt“, sprach er den Geschäftsführer an.

Frick nutzte die Gelegenheit, sich bei der Gemeindeverwaltung und dem Landratsamt für die zügige Erteilung der Baugenehmigung zu bedanken (letzte Entscheidungen waren erst am Mittwoch im Hohentenger Gemeinderat getroffen worden). Bei seinen neuen Nachbarn im Gewerbegebiet warb er um Verständnis für die Baustelle. Und während er gemeinsam mit den anderen symbolisch zur Schaufel griff, schaute er zufrieden einem vorbeifahrenden Regional-Express hinterher. Den Zuginsassen und den Autos auf der B 32 wird bald das neue NMH-Gebäude sofort ins Auge fallen.

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